Einfallsreich durch die Krise: Bildungszentrum in Weinheim fertigt Schutzvisiere an


Nach Idee von Ausbilder Lukas Jäck schon über 150 Exemplare produziert und verteilt

„Meine Schwester ist Krankenschwester, mein Schwager arbeitet beim Rettungsdienst. In unserer Familie war das Coronavirus und der Mangel an Schutzausrüstung wie Visiere und Atemschutzmasken deshalb früh ein Thema. So kam ich auf die Idee, ob es mit dem 3-D-Drucker im Bildungszentrum möglich ist, Befestigungen für Schutzvisiere zu drucken, um in schwieriger Zeit etwas Mithilfe zu leisten", erzählt Lukas Jäck, Fachbereichsleiter Metallausbildung. Gedacht, getan. Er schrieb eine Mail an das Leitungsteam des Bildungszentrums und alle waren sofort begeistert. So begann am Standort Weinheim ein Projekt, das den Freudenberg-Claim „Innovating together" mit Leben füllt.

Inzwischen sind über 150 Visiere im Bildungszentrum angefertigt worden, am Tag werden vier Befestigungen parallel gedruckt. Der Druck dauert zwischen sieben und dreizehn Stunden, je nach Teil. Die Ausbilder starten den neuen Druck im Wechsel. Eingesetzt werden die Visiere beim Arbeitsmedizinischen Dienst und in verschiedenen Geschäftsgruppen . Auch an den Standort Neuenburg und nach Spanien wurden Visiere geliefert. „Wir bekommen positives Feedback und freuen uns, dass wir zusammen so ein hilfreiches Projekt auf die Beine gestellt haben", so Dr. Rainer Kuntz.